Zusammenarbeit zwischen den Generationen – Mobiles Lernen der Generation Y.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in den Unternehmen liegt bei etwa 43 Jahren, genau genommen bei 43,4 Jahren, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat.

Zwischen Männern und Frauen gibt es dabei keine großen Unterschiede; es ist gerade mal ein Monat. Doch im Vergleich zu 1991, also vor 25 Jahren, ist das Durchschnittsalter bei Männern und Frauen von 38,8 um 4,6 Jahre angestiegen.

43 Jahre ist für viele Menschen kein Alter, doch wichtig zu bedenken, die 43 ist eine Durchschnittszahl. Im Verhältnis zum Gesamtunternehmen stellt sich die Relation oftmals 2:1 dar. Auf einen 16jährigen Auszubildenden kommen zwei 60jährige Mitarbeiter. Dies geht aus dem aktuellen Magazin der Wirtschaftswoche hervor. Was haben diese beiden Generationen gemeinsam? Da ist eine gute Führungsqualität der Team- und Abteilungsleiter notwendig, um diese große Kluft zu überbrücken. Eva Voß, von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY , die für die Themen Diversity und Inklusion zuständig ist sowie außerdem Vorstandsmitglied des Vereins „Demografie Exzellenz“, sagt: „Es ist eine große Herausforderung für Unternehmen, die völlig verschiedenen Lebenswelten dieser beiden Generationen in Einklang zu bringen.“ Denn diese beiden Generationen haben wenig bis gar nichts gemeinsam.

Altersschnitt der deutschen Bevölkerung liegt 45 Jahren

Übrigens liegt der Altersschnitt der deutschen Bevölkerung bei 45 Jahren, also deckungsgleich zum Durchschnittalter der Menschen in den Unternehmen.

Wichtig für die Personalabteilungen ist auf jeden Fall, jede Altersgruppe bzw. jeden einzelnen Menschen in den Betrieben zu wertschätzen. Für die Unternehmen ist es entscheidend, nicht nur auf die jungen Dynamischen, sondern auch auf Erfahrung zu setzen.  Wer neue Erfahrungen vorbeiziehen lässt, wird ebenso scheitern, wie eine Firma, die hingegen nur auf Erfahrungen schwört. Auch hier macht es die gute Mischung.

Wichtige Punkte bei der Personalentwicklung für die Generation Y

Dennoch gibt es besondere Aspekte, die bei der Personalentwicklung für die Generation Y zu beachten sind. Denn dann gelingt die Weiterqualifizierung:

Verschiedene Entwicklungsalternativen bieten

Die Generation Y verlässt sich nicht nur auf einen Weg, sie wollen aus verschiedenen Alternativen auswählen können: Stop-and-Go-Karriere oder Seitwärtskarriere über die Expertenlaufbahn sind zwei interessante Möglichkeiten. Wichtig ist außerdem, die Karriere kann zwischendrin auch mal gestoppt werden für die Familienphase. Die klassische Karriereleiter darf jedoch auf keinen Fall fehlen.

Ersetzen Sie das Wort „Karriere“

Manchmal ist es sogar sinnvoll, das Wort Karriere zu ersetzen; Karriere weist im Verständnis der meisten Menschen immer nur nach oben und um dies zu umgehen, kann das Wort „Entwicklung“ oder „Wachstum“ eine hilfreiche Umschreibung sein.

Baukasten im Bereich der Weiterbildung

Bieten Sie ein Baukastensystem im Bereich der Weiterbildung und die jungen, dynamischen Mitarbeiter stellen sich Ihre Weiterbildungsmaßnahmen selbst zusammen. Eine Auswahl aus Pflicht- und Wahlfächern bietet einerseits Wahlmöglichkeiten für die Gen Y, unterstützt das Unternehmen jedoch andererseits bei der inhaltlichen Ausrichtung.

Kurzformate inspirieren die Generation Y

Kurzformate inspirieren diese jungen Lernenden und sind viel attraktiver als 4-tägige Weiterbildungsveranstaltungen.

Mobiles Lernen nach Bedarf

Das Angebot an bedarfsgerechtem, mobilem Lernen ist gerade für die jungen Wissbegierigen ein „Muss“, denn der Wissensdurst will sofort gestillt werden. Gerade schnell verfügbare, qualifizierte Video-Tutorials und Kurzvorträge, die online und mobil genutzt werden, sind die beliebtesten Formate in dieser Generation.

Formate mit spielerischer Umsetzung

Die Formate sind nach Gaming- und Interaktions-Aspekten auszuwählen, die Wissensvermittlung in frontaler Form ist nicht mehr zeitgemäß. Übungen, Spiele und Simulationen sind die Sieger im Bereich der Weiterbildung.

Generation Y-tauglicher Rahmen

Entsprechend der Interaktionen und Gaming-Ansätze ist es wichtig, dass das ganze Drumherum eine Einheit bildet. Der gesamte Rahmen des Weiterbildungsangebots hat die Aufgabe, Generation Y-tauglich zu sein. Eine Hilfe können die Beantwortung folgender Fragen sein: Wie modern wirkt die Website? Wie flexibel ist der Anbieter bei den Formaten? Gibt es ein Video? Wie wirkt der Trainer? Wird eine Beratung im Anschluss an die Umsetzung angeboten.

Fördern Sie die Vernetzung der Jung-Dynamischen 

Unterstützen Sie die Vernetzung der Jung-dynamischen Mitarbeiter untereinander, indem Sie einerseits die Mitarbeiter zu ihren eigenen Personalentwicklern machen oder ernennen Sie einen Mitarbeiter zum Learning Officer. Dieser ergreift mit der Unterstützung der Personalabteilung die nötigen Weiterbildungsmaßnahmen.

Coaching und Mentoring

Coaching und Mentoring sind bei den nach 1980 Geborenen besonders beliebt. Ein Mitarbeiter der Generation Y hat einen Mentor bzw. Coach, der sich sehr gut im Unternehmen auskennt. Wichtig ist jedoch, dass kein hierarchisches Verhältnis vorliegt, und umgekehrt, eine junge Führungskraft coacht einen älteren Mitarbeiter. Dieses Hucke-Pack-Prinzip setzt sich mehr und mehr durch in den Unternehmen und wird zum Erfolgsschlager.

Weiterführender Link:

Sie wollen digitale Lernformate für Ihre Mitarbeiter nutzen? Schauen Sie sich hier weitere Informationen an.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.