Orientierung im Recruitment-Prozess

Die Phase der Orientierung

Der neue Mitarbeiter wurde am Empfang abgeholt und in sein Büro geleitet. Nun geht es darum, dass der neue Mitarbeiter schnell alle Abläufe im neuen Unternehmen versteht. Die Phase der Orientierung beginnt. Mit Ruhe und Besonnenheit und ohne Hektik, denn diese würde sich direkt auf den neuen Kollegen übertragen. Wer möchte direkt am ersten Tag bereits gestresst von der Arbeit nach Hause gehen?

Nach der ersten Runde durch das Unternehmen, erhalten alle Neulinge eine Einweisung in die IT-Systematik. Er erhält eine digitale, vorbereitete Mappe mit Leitfäden und Beschreibungen aller relevanten Infos. Dies beinhaltet in der Regel sowohl formelle als auch informelle Standards. Auch der persönliche Pan zur Einarbeitung wird überreicht.

Integration als wichtiger Bestandteil

Die Phase der Integration in den Kollegenkreis erfolgt ebenfalls peu-á-peu, nachdem der Neuling erst einmal die Chance hatte, sich im neuen Umfeld zurecht zu finden.

Gemeinsame Events und Termine vereinfachen hier den Prozess, sich in bestehende und übergreifende Abteilungen einzubringen. Hier übernimmt das sich untereinander Vernetzen ebenfalls eine zentrale Rolle, wozu digitale Hilfsmittel eingesetzt werden.

Somit hat das neue Talent beste Voraussetzungen, das Unternehmen besser kennenzulernen. Ein wichtiger Aspekt für das Netzwerk des Mitarbeiters ist also Orientierung.

In der Folge wird es regelmäßig Abstimmungen und Feedback-Runden geben zwischen Vorgesetztem und dem neuen Mitarbeiter, um zu prüfen, ob sich der neue Mitarbeiter wohl fühlt, oder ob es Herausforderungen gibt, die einer Lösungen bedürfen. In dieser dritten Phase ist es wichtig, beim Onboarding am Ball zu bleiben. Denn auch hier können noch Probleme frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Bleiben diese Probleme unbearbeitet, wächst die Gefahr, dass sich der neue Mitarbeiter anders orientiert und abwandert.

Dann wäre die Chance, ein neues Talent zu halten, vertan.

Gerade diese vermeintlichen Kleinigkeiten, wie das Einrichten der IT sowie der Druck der Visitenkarte, signalisiert sehr deutlich: Der Arbeitgeber ist an einer langfristigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem neuen Mitarbeiter interessiert und heißt in im wahrsten Sinne des Wortes „Willkommen“.

Wann ist der Einarbeitungsprozess wirklich erfolgreich abgeschlossen?

Der Onboarding-Prozess gilt dann als erfolgreich, wenn

  • Es während der Probezeit bzw. innerhalb von zwei bis drei Jahren nicht zu einer Kündigung kommt
  • Wenn sich der neue Mitarbeiter sehr schnell fachlich sicher fühlt, und die in ihn gesetzten Ziele erfüllt, ohne dabei unter- oder überfordert zu sein
  • Wenn sich der neue Mitarbeiter nach kurzer Zeit gut ins Team integriert, von seinen Kollegen wertgeschätzt wird, und er eine gute Beziehung zu seinen Vorgesetzten aufbaut

Nutzen Sie sich unsere Onboarding-Checkliste zur Einführung neuer Mitarbeiter.

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