Neue Mitarbeiter fühlen sich mit der richtigen Einarbeitung Willkommen

Die Einarbeitung im Unternehmen –  Eine wichtige Phasen im Unternehmen.

Der Einstieg im neuen Unternehmen ist eine schwierige Aufgabe für Arbeitgeber. Wie Umfragen ergeben haben, kündigt jeder fünfte bereits nach den ersten sechs Monaten sein Arbeitsverhältnis. Das ist nicht nur ärgerlich und unangenehm, sondern auch teuer. Jede neue Einstellung sollte sich für das Unternehmen auch lohnen. Schließlich kostet die Rekrutierung neuer Mitarbeiter sehr viel Zeit und Geld. Es ist daher ratsam ein Einarbeitungskonzept aufzustellen mit folgenden Punkten:

  • Die Planung vor der Arbeitsaufnahme (sogenanntes Pre-Onboarding)
  • Der erste Arbeitstag
  • Lernplan für die ersten Monate
  • Zwischengespräche und ein Abschlussgespräch

Nicht vergessen sollten dabei die gegenseitigen Erwartungen. Dieser geht laut der Definition vom IPP-Institut über den Arbeitsvertrag hinaus. Wesentlicher Bestandteil dieses Vertrags sind die gegenseitigen Erwartungen und persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Ein weiteres Problem ist, dass die Besetzung einer Stelle auch mehrere Monate dauern kann. Deshalb versuchen viele Unternehmen, neuen Mitarbeitern vom ersten Tag an das Gefühl zu geben, willkommen zu sein. Diese Wertsetzung stärkt die Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. Das fängt oftmals mit Dingen an, die eigentlich Selbstverständlichkeiten sein sollten. Sie habe es in früheren Jobs allerdings selbst erlebt, dass am ersten Tag nicht einmal der Computer richtig eingerichtet war und wie man sich dann auch seine Gedanken gemacht hat.

Um eine gute Einarbeitung gewähren zu können ist es unerlässlich einen strukturierten Einarbeitungsplan zu erarbeiten. In diesem Plan können neben ganz alltäglichen Dingen wie zum Beispiel der Frage, wo man die Post abholt und abgibt, fehle den Neuankömmlingen zudem das Wissen über firmeninterne Prozesse und Tools – egal, wie fit sie fachlich auch sein mögen. Denn der Vertrieb zum Beispiel arbeitet mit anderen Tools als etwa die Buchhaltung. Außerdem werden im Einarbeitungsplan genau die Schulungen aufgelistet die ein Mitarbeiter absolvieren sollte. Dazu gehören Themen wie Datenschutz oder auch fachspezifische Schulungen.

Einarbeitung in großen und kleinen Unternehmen

Das Onboarding-Prozedere in Konzernen ist der Regel weiterentwickelter als in kleineren Unternehmen. Grundsätzlich sind KMU’S weniger mit Ressourcen ausgestattet, so dass Konzepte und Umsetzungsmaßnahmen eines professionellen Onboardings nicht immer mit der höchsten Priorität behandelt werden. Schließlich sei schon die Erarbeitung eines Konzepts mit sehr viel Arbeit verbunden, verschiedene Einarbeitungspläne für die unterschiedlichen Abteilungen im Unternehmen zu entwerfen sei eine höhere Belastung.

Dort, wo es gemacht wird, scheint es zu funktionieren. Wie berichtet auch von hohen Zufriedenheitswerten bei Mitarbeiterbefragungen und wenigen Kündigungen. Trotz allem sparen sich noch immer viele, vor allem kleinere Unternehmer den Aufwand.

Unser Fazit: Durch gezielte Vorberietung und Begleitung des Mitarbeiters bei der Einarbeitung, wird die Willkommenskultur gefördert. Gleichzeitig werden Kosten und Zeit gesparrt, da Missverständnisse und unzählige Nachfragen vorab geklärt werden. 

1 Kommentar zu „Neue Mitarbeiter fühlen sich mit der richtigen Einarbeitung Willkommen“

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