Wieso E-Learning das Lernen der Zukunft ist

10 gute Gründe für E-Learning

Was ist E-Learning?

Ganz grundsätzlich bezeichnet das E-Learning (electronic learning) alle Formen des elektronisch unterstützten Lernens. Häufig werden Synonyme wie Onlinelernen, Telelernen, computergestütztes Lernen und andere Begriffe verwendet. Diese Bandbreite zeigt jedoch ein Problem auf: Bisher existiert nämlich keine allgemein anerkannte Definition des E-Learnings.

Je nach Zielsetzung, Konzept und Instrumenten kann sich auch die Begriffsabgrenzung deutlich unterscheiden. Ganz grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass es sich beim Elektronischen Lernen um Angebote handelt, bei denen digitale Medien zur Unterstützung des Lehrprozesses eingesetzt werden. Dies kann über die Bereitstellung einer Lernsoftware oder das Anbieten eines Online-Lehrgangs bis über virtuelle Klassenräume eine ganze Bandbreite an möglichen Unterrichtsformen bedeuten.

Allen Alternativen gemeinsam sind jedoch vier zentrale Merkmale des elektronischen Lernens:

Multimedialität (Einbinden verschiedener Medien wie E-Lectures, Audiokanäle etc.)

Multimodalität (Ansprechen verschiedener Sinnesorgane, hier v.a. auditiv und visuell)

Multicodalität (Einbinden verschiedener Informationscodierungen wie Hyperlinks, Animationen und Simulationen)

Interaktivität (Verfügbarkeit diverser Steuerungs- und Eingriffsmöglichkeiten).

Beim elektronischen Lernen handelt es sich um eine vergleichsweise junge Form des Bereitstellens von Lehrangeboten, die in vielerlei Hinsicht noch in den Kinderschuhen steckt. Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Medien steigt allerdings auch die allgemeine Akzeptanz solcher Lernformen. Denn sie bieten, neben aller Neuartigkeit, auch unbestreitbare Vorteile.

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10 gute Gründe für E-Learning

Laut einer Studie des Branchenverbands BITKOM wird Lernen per Computer, Tablet oder Smartphone in den nächsten Jahren zum beherrschenden Trend in der Weiterbildung. Bis 2020 soll der E-Learning Markt noch deutlich weiter boomen und mehr als 100 Prozent ansteigen.

Sich selbst weiterzubilden war noch nie so einfach wie heute im digitalen Zeitalter. Dennoch sind viele Teilnehmer noch zögerlich, ob E-Learning das Richtige für sie ist. Dies gilt auch für Unternehmen, die nach einer modernen Art der Fort- und Weiterbildung suchen. Darum möchten wir in diesem Artikel 10 gute Gründe für E-Learning auf die Agenda rufen.

Vorteile von E-Learning:

  • Freie Zeiteinteilung
  • Keine Reisekosten
  • Kurze Lerneinheiten sind gut in den Alltag integrierbar
  • Teilnahme im individuellen Lerntempo
  • Aktuelle Inhalte
  • Kurse für jedes Niveau
  • Wissensüberprüfung durch Online-Tests
  • Gleichbleibende Qualität der Online-Seminare
  • Peronalressourcen werden sinnvoll verteilt
  • Gamification

In den meisten Fällen scheitert eine sinnvolle Weiterbildung am Faktor Zeit. Daher ist E-Learning besonders gefragt aufgrund der freien Zeiteinteilung. Gerade kleine Unternehmen können ihre Mitarbeiter nicht mehrere Tage zu einer Fortbildung schicken. Online-Weiterbildungen, die zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden können, sind ein großer Vorteil gegenüber klassischen Formaten. Aufgrund der örtlichen Unabhängigkeit, kann so bei bestehender Internetverbindung in einem Café, am Arbeitsplatz oder in den eigenen vier Wänden gelernt werden, sodass keine Reisekosten entstehen. Ein Fortbildungstag kann sehr anstrengend sein und mindert die Nachhaltigkeit des Gelernten. E-Learning bietet die Chance kleinschrittig in kurzen Lerneinheiten das individuelle Lerntempo zu bestimmen.

Bücher liefern uns ein breites Spektrum an Wissen und gerade im Bereich der beruflichen Weiterbildung ändern sich die Inhalte regelmäßig durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder spezifische neue Anforderungen. Das bedeutet, dass Seminarthemen und Vorträge neu angepasst werden müssen. Durch E-Learning können alte Inhalte ähnlich wie in einem Word Dokument durch aktuelle Inhalte leicht überarbeitet werden. Ferner erhält der Dozent zahlreiches Feedback zu den Inhalten, sodass die Niveaus eines Webinars oder Online-Kurses beispielsweise berücksichtigt werden können.

Wie bereits angesprochen ist die Nachhaltigkeit des gelernten Wissens entscheidend. Daher kommt vielen E-Learning Angeboten vor allem die schnelle Wissensüberprüfung durch Aufgaben zu gute.

Guter E-Learning Content beginnt bei der Erstellung. Ist diese auf einem soliden Konzept gebaut, kann so eine gleichbleibende Qualität erreicht werden. Für Unternehmen ist es weiterführend wichtig Personalressourcen effektiv und effizient einzusetzen. Am Beispiel einer Datenschutzschulung, zu der eine hohe Anzahl an Mitarbeitern für ein und denselben Zeitraum wegfällt, ist dies in der Regel mit hohem Organisationsaufwand verbunden. E-Learning kann auch dies durch den Zeitfaktor vermeiden, indem die Personalressourcen sinnvoll verteilt werden und Freiräume zum Weiterbilden flexibler werden.

Letztlich steht jeder Lehrende, der Gruppen zu einem Thema weiterbilden will vor der Herausforderung unterschiedliche Lerntypen zu bedienen. E-Learning kann darauf abgestimmt sein, den spezifischen Lerntypen des Mitarbeiters anzusprechen oder mittels multimediale Lernytypenbedienung die Wahrscheinlichkeit erhöhen und die Nachhaltigkeit fördern. Es ist nachgewiesen, dass durch die Verknüpfung verschiedener Lernwege (z.B. Videos, Texte, Bilder usw.) und Gamification (z.B. Quizze, Bilderrätsel, Drag and Drop Aufgaben) das Wissen nachhaltiger im Gedächtnis bleibt.

 

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