Als Arbeitgeber die Herausforderungen der Generation Z meistern

Zwischen 1995 und 2002 geboren, wachsen die Mitglieder der Generation Z auf. Sie sind die Nachfolge der Generation Y. Auch wenn es kaum Studien zu dem Verhältnis dieser Generation gibt, driften die Kluften zwischen diesen und den sogenannten Digtial Natives immerer weiter auseinander. In diesem Beitrag schreiben wir, wie Sie diese Kluft mit einer Brücke meistern.

Generation Z und die digital Natives von heute

Genau wie es mit dem exakten Eintrittsalter der Generatin Z ist, so verhält es sich auch mit dem Begriff „Genereation“. Dieser wird zum Teil lediglich in jung und alt definiert, obwohl dies deutlich mehr umfasst. 

Was die Digital Natives von heute maßgeblich von der Generation Z unterscheidet ist, dass sie mit den digitalen Medien groß werden sind. Man kann in diesem Kontext auch von digitaler Sozialisierung sprechen. Der Generation Z fehlt somit das Bewusstsein, zwischen den klassischen und neuen Medien zu unterscheiden, da nahezu alle Medien digital transformiert sind.

Das Internet als Dreh- und Angelpunkt

Liken, Teilen, Tweeten, Whatsappen oder googlen – Dies sind nur einige Facetten der Generation Z. Informationen teilen und über Netzwerke kommunizieren. Dadurch entstehen neue Lebenswelten, die virtuell geprägt sind.

Das Wissen ist  „in der Cloud“ oder in „Tutorials“ abrufbar und muss nicht gänzlich erlernt oder verinnerlicht werden. Die Mitglieder der Generation Z sind zu perfekten Juristen des Internets geworden, die wissen, wo sie was finden. Vorbilder aus dem Internet verdrängen zum Teil altbekannte oder traditionelle Personen. Das Interesse an der realen Politik nimmt ab und kann jederzeit im Internet nachgeschlagen werden.

Ebenso wie für die Generation Y, werden Situationen und Vorkommnisse anders wahrgenommen. Ein Beispiel hierfür ist die Entiwcklung der Technik. Wohingegen es für viele ältere Menschen kaum überschaubar ist, so ist es für die Generation Z zum Alltagsgeschäft geworden. 

Die Arbeitsweise der Generation Z ist wissbegierig und interessiert an neuen Technologien oder IoT, welche die virtuelle Realität befeuern. Von ihren Auftraggebern erwartet sie, nicht bevormundet oder eingeschränkt zu werden. Zusätzlich geht dies mit viel Selbstbestimmung einher.

Was die Generation Z für Sie als Arbeitgeber bedeutet?

-Ein paar Tipps, wie Sie mit den Herausforderungen umgehen sollten-

1. Die Generation Z bindet sich in der Regel nicht langfristig. Unternehmen sollten bei der Begegnung mit der Generation Z sehr auf attraktive Projekte, innovative Möglichkeiten und Abwechslung achten. Es ist also kontraproduktiv unbefristeten Arbeitsverträge als bestes Argument für die Mitarbeiterbindung einzusetzen. Als Arbeigeber müssen Sie Teil eines neuen Netzwerks werden, um so die passenden Arbeitnehmer langfrisitg zu binden.

2. Herausforderung: Autorität ist eine Frage der Fachlichkeit. Einige Experten sind der ANsicht, die Generation Z habe keine Führungsverantwortung. Das bedeutet nun nicht, dass jemand, der sich der Generation Z zugehörig fühlt, keine Führungsposition wahrnehmen kann. Es darf auch nicht der Schluss gezogen werden, dass sich diese Aussage allein aus der Jugendlichkeit der Generation Z ergibt.

3. Autorität im Sinne von Top-Down-Führung funktioniert in den meisten Fällen nicht wie gewohnt. Werden Sie Partner innerhalb des Netzwerks und flachen Sie die Hierachien weiter ab. Ein weiter Pluspunkt ist auch die Ansprache per Vornamen, wie es die Generation Z täglich im Internet erlebt.

4. Das Alter sagt nicht exakt etwas über die Zugehörigkeit zur Generation Z aus. Entwickeln Sie als Arbeitgeber differenzierte Personalstrategien und Austauschmöglichkeiten, um dieser Komplexität gerecht zu werden.

Fazit

Selbstbestimmte und intrinsische Projekteinteilung sind zentrale Elemente. Schaffen Sie Anreize, welche an die Interessen der Generation Z anküpfen.

Die Netzwerkökonomie wird zum Trend. Ihnen muss eine auf gemeinsamen Werten basierende Grundhaltung, welche die Motivation antreibt wichtig sein. 

Entscheidungen werden partnerschaftlich abgestimmt beziehunsweise „gevoted“. Gemeint ist damit ein koproduktives Arbeiten im Sinne des lebensweltorientierten Ansatzes.

Generation X, Y nimmt im Vergleich zu Generation Z im Einfluss stetig ab. Dieses Bild entspricht zugleich dem demografischen Wandel. Gleichwohl müssen Unternehmen heute auf die jungen Nachwuchskräfte schauen, um zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig halten zu können.

In der globalisierten Wirtschaftswelt stehen Unternehmen in Sachen Personal vor hiesigen Herausforderungen. Die Arbeitsmentalitäten der jungen Generation könnten unterschiedlicher nicht sein.

Ergreifen Sie Maßnahmen der Digitalisierung, um mit der Technologie und dem gesellschaftlichen Wandel zu gehen. Dies gilt auch für die Wissenvermittlung an Ihre Mitarbeiter.

Sie wollen digitale Lernformate für Ihre Mitarbeiter einsetzen? Schauen sie hier für weitere Informationen.

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